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Klimaschutz

Kann das Internet das Klima retten?

Hilfe, der Eisbär kommt

  • Stell dir vor, jedes Mal, wenn du mit deinem Smartphone oder Laptop eine E-Mail verschickst, das Wetter checkst oder ein YouTube-Video schaust, schwebt ein kleines Wölkchen CO₂ aus deinem Smartphone in den Himmel und erwärmt die Erde ein kleines bisschen mehr. Stimmt ja gar nicht? Stimmt doch! Nur schwebt das Wölkchen nicht aus deinem Smartphone. Doch steigt es aus dem Kühlturm eines Kraftwerks auf. Denn um dir die gewünsch­ten Mails, Videos & Co. auf deinen Bild­schirm zu zaubern, müssen Kraftwerke strom­hungrige Rechen­zentren mit Energie versorgen. Und der Strom­bedarf des Internet und die damit verbunden CO₂-Emissionen werden häufig völlig unter­schätzt: Allein eine durch­schnitt­liche E-Mail pustet 10 Gramm CO₂ in die Atmosphäre. Jeden Tag produziert ein Angestellter im Schnitt soviel Mails, dass der CO₂-Ausstoß dem einer 11 Kilometer langen Autofahrt entspricht. Das hat die französische Fernsehanstalt France Television be­rech­net. Mit jedem Klick im Netz schaden wir also unserem Klima. Doch damit machen wir bei der Telekom jetzt Schluss.

Wie du im Netz surfst, ohne
das Klima zu belasten

  • Wir machen unser Netz grün! Im Rahmen unseres neuen ambitionierten Klimaziels stellen wir das gesamte Telekom-Netz vom Mobilfunk bis zum Highspeed-DSL-Netz schon bis 2021 vollständig auf Strom aus erneuerbaren Energien um. Wenn du also über die Telekom-Netze surfst, dann gelangen ab 2021 E-Mails auf dein Smartphone, dein Tablet oder deinen Rechner, ohne dass auch nur das kleinste Milligramm CO₂ das Klima belastet – zumindest sobald deine Daten durch das Netz der Telekom gehen.

    Wenn du sichergehen willst, dass auch außerhalb des Telekom-Netzes alles grün ist, achte auf die Dienste die du nutzt. Die Rechenzentren von Google zum Beispiel sind schon jetzt komplett klimaneutral. Wenn du für deine Online-Suchen Ecosia nutzt, entziehst du der Atmosphäre sogar mit jeder Suche 1 kg CO₂. Denn Ecosia pflanzt entsprechend viele Bäume bei jeder Suche. Noch ein Beispiel gefällig? Wenn du deine Urlaubsfotos nicht einfach irgendwo im Netz, sondern in der MagentaCLOUD sicherst, sind deine Daten nicht nur extrem gut in unseren Hoch­sicher­heits­rechen­zentren in Deutschland geschützt (Mehr Infos hier). Sie lassen auch das Klima spätestens ab 2021 buchstäblich vollständig kalt. Deine Daten auf einer externen Festplatte zu speichern, ist übrigens keine umweltfreundliche Alternative zur MagentaCLOUD. Der Verzicht auf eine Festplatte schont nicht nur deinen Geldbeutel, sondern spart auch wertvolle Rohstoffe, sowie CO₂ für die Produktion und den Transport. Außerdem trägst du dazu bei, dass E-Schrott-Berge nicht weiter wachsen.

Was genau ist eigentlich der Treibhauseffekt?

Wohl oder Übel? Klicke auf den Erdausschnitt und erfahre im Erklärvideo, warum der Treibhauseffekt so gefährlich ist.

Werde Klimaretter Mit den folgenden smarten Tricks kannst du das Internet nutzen, um das Klima zu ver­bessern und Treib­haus­gase intelligent zu reduzieren.
  • 1

    Grüner parken
    in der Cloud

    • Beispiel Parkplatz-Suche: Wusstest du, dass du im Schnitt 15 Minuten in der Stadt herumfährst, ehe du einen Park­platz findest? Gigantische 30% des städt­ischen Verkehrs gehen allein auf das Kon­to von Parkplatzsuchen. Dabei ver­schwen­dest du ein Dreiviertel Jahr deiner Lebenszeit. Und noch schlimmer: Du pus­test dazu 29 Tonnen CO₂ völlig un­nö­tig in die Atmosphäre. Die App Park and Joy setzt dem ein smartes Ende. Sie zeigt dir, in vielen deutschen Städten, wo der nächste Parkplatz ist, und führt dich direkt dort hin.
  • Wer weniger besitzt, wird umso weniger besessen. Das wusste schon Friedrich Nietzsche. Das Internet bringt Konsum­güter und Bedarf durch immer mehr Sharing-Angebote intelligent zusammen und macht jeden, der mehr teilt und wenig­er kauft, zu einem wahren Klimaretter.

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    Teilen statt besitzen

    • Immer mehr Menschen beteiligen sich am Trend des Teilens. „Wer wenig besitzt, wird um so weniger besessen“, wusste schon Friedrich Nietzsche. Für ihn stand fest, das Besitz nicht nur Geld kostet, sondern gerade auch im Fall von Status­sym­bo­len psychologisch bindet und belastet. Heute helfen immer mehr Sharing-Angebote, Dinge, die du benötigst, einfach und günstig zu leihen, anstatt sie zu kaufen - von der Bohr­maschine bis zum Wohnmobil. Laut einer Studie von PwC nutzte 2018 schon jeder dritte Deutsche solche Angebote. Besonders be­liebt ist etwa auch das Teilen von Mitfahr-Gelegenheiten, Werk­zeugen oder Fahrrädern. Auch Car­sharing oder Klei­der­tausch-Platt­formen werden immer beliebter. Auf klei­der­krei­sel.de etwa kannst du Klei­dungs­stücke schnell und einfach ge­braucht kaufen und verkaufen. Das schont neben dem Geldbeutel auch das Klima. Denn je mehr Produkte wir miteinander teilen, desto weniger müssen produziert werden. Und das spart eine Menge CO₂ in der Produktion für Produkte, die ohnehin die meiste Zeit ungenutzt bleiben. Wusstest du zum Beispiel, dass eine Bohrmaschine im Durchschnitt gerade mal 13 Minuten genutzt wird, ehe sie auf dem Müll landet? Oder dass ein Auto am Tag 23 Stunden im Schnitt auf dem Parkplatz oder in der Garage steht? Was für eine Ressourcen-Verschwen­dung! Das Internet bringt Konsumgüter und Bedarf durch im­mer mehr Sharing-Angebote intelligent zusammen und macht jeden, der mehr teilt und weniger kauft, zu einem wahren Klimaretter.
  • 3

    Home, Smart Home

    • Auch deine Wohnung auf ein Smart Home auf­zurüsten, kann eine Menge CO₂ sparen. Zum Bei­spiel, indem es immer automatisch deine Heiz­ung aus­schaltet, wenn du ein Fenster zum Lüften öffnest. Oder, indem es automatisch alle Heizungen im Haus herunterfährt, wenn niemand mehr im Haus ist. Doch das Smart Home hat noch viele weitere Tricks auf Lager. Welche, das erfährst du hier:

      Zum interaktiven Smart-Home-Special

Wir wollen die Zukunft für künftige Generationen bauen, nicht verbauen.

Wieviel CO₂ dürfen wir bis zum Jahr 2100 in die Atmosphäre pusten?
  1. 4.000
  2. 1.000
  3. 200
  • Aktueller Trend
  • 2-Grad-Ziel
  • 1,5-Grad-Ziel
Gigatonnen CO₂

Was ist das 2-Grad-Ziel? Das 2-Grad-Ziel bedeutet, dass die weltweite Durchschnittstemperatur nur 2 Grad über der Durchschnittstemperatur vor der industriellen Revolution mit Beginn im Jahr 1850 liegen soll. Zur Zeit liegt diese bereits bei 0,85 °C über dem vorindustriellen Niveau. Selbst wenn die Erderwärmung bis 2100 auf zwei Grad Celsius erfolgreich begrenzt wird, schließen Wissenschaftler katastrophale Klimafolgen nicht aus. Deswegen halten viele Wissenschaftler das 2-Grad-Ziel nicht für ausreichend. Technisch ist das 2-Grad-Ziel mit derzeit bekannten Technologien erreichbar. Je länger der umfassende Klimaschutz hinausgezögert wird, desto höher die Kosten und das Risiko der späteren Bekämpfung des Klimawandels.

  • Wir haben uns übrigens – entsprechend unserem jahrelangen Engagement für eine klimafreundliche Gesellschaft – noch weitere ambitionierte Ziele gesetzt, um dem Klimawandel entgegenzuwirken: nicht nur unsere Netze sollen bis 2021 komplett grün werden, sondern der gesamte Strombedarf der Telekom soll bis 2021 mit nachhaltigen Energien gedeckt werden. Also auch Strom, der zum Beispiel zum Heizen oder Kühlen von Bürogebäude benötigt wird. Bis 2030 sollen dann alle CO₂-Emissionen der Tele­kom um 90 Prozent gegenüber dem Jahr 2017 gesenkt werden. Neben Strom sind das Emissionen, die zum Beispiel bei der Nutzung von Gas oder Öl entstehen. Zu­sätz­lich sollen aber auch Emissionen, die bei der Herstellung und Nutzung der Tele­kom-Produkte anfallen, bis 2030 gegen­über 2017 um 25% pro Kunde sinken.

    Durch dieses frühzeitige Anpacken wird das erlaubte Klimabudget, das Wissenschaftler zur Erreichung des 2-Grad-Ziels berechnet haben, sogar noch deutlich unterschritten. Die Science Based Targets Initiative hat unsere Klimaziele geprüft und bestätigt, dass die Telekom als eines der ersten drei DAX-Unternehmen das 2-Grad-Ziel des Pariser Abkommens unterstützt. Ganz im Sinne von Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Telekom: „Wir wollen die Zukunft für künftige Generationen bauen, nicht verbauen.“

Sei Klimaretter und Held für die nächsten Generationen

  • Eins ist klar: wir alle müssen jetzt aktiv werden, wenn wir unseren Planeten vor dem Klimawandel retten wollen. Auch du kannst mithelfen: Zu einem seriösen Grünstrom-Anbieter zu wechseln, ist mit wenigen Klicks erledigt und senkt den eigenen CO₂-Fußabdruck bereits deutlich. Das gilt auch für den Verzicht auf Konsumgüter, allen voran dem eigenen Auto. Bei einem durchschnittlichen Auto geht das Handelsblatt etwa von gigantischen 4,5 Tonnen CO₂ aus, die bei dessen Produktion ausgestoßen werden. Gerade, wer in der Stadt wohnt, kann dank Car-, Bike- und Scooter-Sharing inzwischen gut auf ein eigenes Auto verzichten. Wenn wir auf den Konsum von Fleisch verzichten würden, würden wir nicht nur den Hunger auf der Welt beenden – warum, das liest du hier.  Mit jedem eingesparten 200g-Steak würde das Klima um 7,2 Kilogramm CO₂ entlastet. Und wenn du ausprobieren willst, wieviel CO₂ du durch vermeiden von Flü­gen sparen kannst, dann klicke dich doch mal in unseren Klima-Flugsimulator. ­

Hast du Tipps, das Klima zu retten?